Busbegleiter an der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule
Hinter dem „up to you“-Konzept (siehe auch unter BVO) steckt die Idee, dass Jugendliche möglicherweise durch andere Jugendliche dazu gebracht werden können destruktives Verhalten zu unterlassen. Die BusbegleiterInnen lernen Strategien zur Deeskalation und Einmischung ohne sich selber zu gefährden. Sie agieren fast ohne Sanktionsmittel, was es für manche störende SchülerInnen leichter macht auf eine destruktive Aktion zu verzichten. (Manchmal tritt allerdings auch das Gegenteil ein!)
Die BusbegleiterInnen setzen sich für folgende Ziele ein:
- Sichere und gute Fahrt für alle im Bus,
- Beschädigungen / Zerstörungen reduzieren,
- Gewalt minimieren und Konflikte vermeiden,
- Faires Verhalten fördern,
- Fehlverhalten entgegenwirken,
- Stärkung der Schülerinnen und Schüler.
Die BusbegleiterInnen haben folgende Aufgaben:
- AnsprechpartnerIn sein im Bus,
- VermittlerIn sein bei Konflikten,
- Akzeptierte GesprächspartnerIn sein: Überzeugen statt petzen,
- Wiederholungstaten verhindern: Bei Beschädigungen Verursacher registrieren,
- Eigene Grenzen kennen und sich gegebenenfalls an das Fahrpersonal oder an die zuständige Betreuungslehrerin wenden.
- Freundlichkeit,
- Höflichkeit,
- Kontaktfähigkeit,
- Teamfähigkeit,
- Aushalten von Frustrationen.
- Stärkung des Selbstbewusstseins,
- Übung im angemessenen Umgang mit Konflikten,
- Übung im Perspektivenwechsel und Erlangen eines treffenden Urteils,
- Erfahrung im ehrenamtlichen Engagement.
Der Einsatz als BusbegleiterIn wird parallel zum Zeugnis attestiert und am Abschluss der Sekundarstufe I mit einem Zertifikat (BVO, Polizei, Schule) bestätigt.
(HOL)
01/2005
Aktualisiert (Dienstag, den 09. Juni 2009 um 15:26 Uhr)




