Friedenstag

Wie schon am 9.11.2011 wurde am 30.01.2014 wieder ein Friedenstag an der Peter - August - Böckstiegel - Gesamtschule unter Berücksichtigung beider Schulstandorte durchgeführt.
Nachdem damals an die historischen Gedenktage Ausrufung der Weimarer Demokratie / Reichsprogromnacht / Mauerfall angeknüpft wurde, soll mit dem Friedenstag sowohl an die Befreiung des KZ´s  Ausschwitz (27.01.1933) wie auch an den Tag der faschistischen Machtübernahme (30.01.1933) erinnert werden, dies wieder unter der Mitregie der "AG Friedenstag" an der PAB.
Auch dieses Jahr gab es wieder kurze und längere Workshops zu den verschiedensten Friedensthemen, wobei in diesem Jahr die Inhalte noch stärker mit dem eigentlichen Unterrichtsgeschehen verknüft wurden und es noch facettenreichere Angebote gab
Neben Exkursionen (z.B. zum Felix Nussbaum - Haus in Osnabrück) und andere Aktionen, durch welche die Schülerinnen und Schüler für das wichtige Thema "Weltfrieden" sensibiliert werden sollen. Dass gerade in diesen unruhigen Zeiten mit den schweren Krisen in der aller Welt eine Beschäftigung mit dem Thema "Friedliches Miteinander, Toleranz und Zivilcourage" wesentlich ist, versteht sich dabei für uns von selbst. 

Friedenstag 2014 - Eine Dokumentation der Schülerzeitungs-AG

Frieden – kommt er von selbst? Was ist das überhaupt?

 

Zwei Fragen, die die PAB-Schule immer schon beschäftigt haben, und die uns dazu gebracht haben, am 30.1. Einen Projekttag zum Thema Frieden zu veranstalten. Die Vorbereitungsgruppe hat eine Riesenarbeit geleistet, alle Lehrer haben Ideen entwickelt, und so konnten alle Schülerinnen und Schüler zwischen 35 Workshops auswählen.

 

Die Mitglieder der Schülerzeitungs-AG am Standort Borgholzhausen und einige Freiwillige aus den Jahrgängen 7 bis 11 haben den Auftrag übernommen, diese Dokumentation zu erstellen. Wir konnten natürlich nicht alle Workshops abdecken, aber wir haben eine gute Auswahl getroffen. Wenn es also LehrerInnen oder SchülerInnen gibt, die sich hier nicht wiederfinden: Beim nächsten Mal seid Ihr dran!

 

Mitgearbeitet haben:

Lea Klaus, Sibel Joost, Naomi Gürlich, Inga Wulf, Carina Freymuth, Gloria Strothmann (7CA)

Eileen Janz, Laura Lang (7PC)

Jacqui Oszewski, Beatrice Brandt, Vanessa Meyer zu Eissen, Nadja Klennert (Jg. 11)

 

Fotos stammen alle von den Schülerinnen und Schülern oder beteiligten Lehrern.

 

Unsere Online-Schülerzeitung kann man übrigens unter folgendem Link  kostenlos anschauen.

https://pabarazzi.wordpress.com 

 

Hier sind jetzt unsere Berichte:

 

 

Friedenstag der PAB Schule am 30.1.14

 

Einführungsveranstaltung in der Mensa

Gleich in der ersten Stunde sind wir  in die Mensa gegangen, um uns einen Vortrag über die Weltkriege anzuhören. Für den ersten Weltkrieg haben sich viele Menschen freiwillig gemeldet, denn es sollte ein „einfacher“ Krieg gegen Frankreich sein. Hingehen, kämpfen, gewinnen und wieder zurück nach Deutschland. Doch es lief anders als geplant, denn Millionen der Soldaten kamen um und selten kamen sie gesund wieder zu Hause an, ihnen fehlten Arme, Beine oder sogar die Hälfte des Gesichts. In beiden Welt­kriegen wurden Giftgas und moderne Waffen benutzt. Nach diesem Vortrag von Frau Gieskemeier konnten wir dann in unsere verschiedenen Workshops gehen, in die wir uns Anfang des Monats eintragen konnten. 

 

Friedenssymbole bei Frau Gieskemeier

In dem Workshop Friedenssymbole, den wir (Laura, Eileen) als erstes besucht haben, wurden die Bedeutungen der Friedenssym­bole (Peace-Zeichen, Friedenstauben und Pace-flagge) besprochen. Die Friedenstauben wurden 1949 von Picasso erfunden.

Die Pace-Flagge wurde von einem Italiener erfunden und sieht wie ein umgedrehter Regenbogen aus. Jeder, der in Italien wohnte und Frieden wollte, hat sich so eine Fahne an Balkon oder Fenster gehangen, was ein wundervoller Anblick war, wenn man die Straße entlang gegangen ist.

 

Faires Kämpfen und Ringen bei Herrn Schulz

Beim Ringen unter der Aufsicht von Herrn Schulz ging es mit Spaß und Action zu. Hier konnte man lernen, wie faires Ringen und Kämpfen geht. Mit einigen besonderen Griffen, Beinstellungen und Körperhaltungen lernte man schnell und einfach das Ringen und Kämpfen ohne körperliche Gewalt anzuwenden.

 

Von Laura und Eileen (7PC)

 

Facebook

 

Herr Panhorst und Herr Krause gaben einigen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit die Plattform Facebook mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Bisher haben die Schülerinnen und Schüler Facebook zum Chatten und Teilen von Bildern genutzt. Nun informierten sie sich über die Kampagne „Kony 2012“, indem sie zunächst einen englischen Film guckten und dazu Fragen beantworteten, die dann in der Gruppe besprochen wurden. Bei der Gruppe, die überwiegend aus Jungen bestand, herrschte eine ruhige Atmosphäre und die Teilnehmer arbeiteten eigenständig und individuell.

 

Vanessa & Beatrice (11c)

 

Friedensbrötchen

Diesen Workshop hat Frau Schwarz geleitet.

Der Workshop fand in der Cafeteria statt, es wurden ''Friedensbrötchen'' gemacht. Die Gruppe war nicht sehr groß. Faith-Ann und Marie aus der 6 Aurora haben das Obst und Gemüse geschnitten und Jenni und Kimberly aus der 5 Habanero haben die Brötchen aufgeschnitten und zu Marie gebracht, wo sie die Brötchen mit Butter bestrichen hat.

Wir haben Aaron aus der 5 Habanero gefragt, wieso er den Workshop gewählt hat: Er fand, es hat sich spannend angehört. In der 1. großen Pause haben die Schülerinnen und Schüler aus dem Workshop die Brötchen in der Cafeteria verkauft. Auf den Brötchen waren Smileys und sie waren verschieden belegt. Die Brötchen haben ganz gut geschmeckt.

 

Lea (7 CA)

 

 

Friedens-Kalender und -Gedichte

 

Mit Frau Mix haben die Schüler Friedensgedichte zitiert von Dichtern und zu Kalendern verarbeitet. Sehr viele Schüler haben ,,Friedenstauben“ gemalt. Aber auch einige haben zum Thema Frieden Postkarten gestaltet. 

Noch mitgemacht haben Christine, Vivien, Lena, Sabrina und  Pia. Es hat ihnen sehr viel Spaß gemacht und es waren sehr viele verschiedene Altersklassen da.

Ich fand den Workshop gut, weil es sehr schön aussah und es auch sehr viel Spaß gemacht hat.

Friedenskalender gestalten mit Bildern bei Frau Schmuhl

Wenn manche Leute in Kriegsgebieten für Frieden kämpfen, kommen sie manchmal sogar hinter Gittern. Das zeigen die Bilder von Laura und Janine. Sie haben auch Sprüche von berühmten Leuten aufgeschrieben.

Ich fand den Workshop gut, weil man etwas über Frieden lernen konnte ohne Krieg oder Gewalt. 

 

Naomi (7CA)

 

Ein bunter Vogel für den Frieden

 

Der Kurs von Frau Ballschmieter und Frau Hellering beschäftigte sich mit einem bestimmten Friedenssymbol - mit Tauben, die 13 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 der PAB Gesamtschule individuell nach ihren Vorstellungen gestalteten.

Ziel des Kurses war ein großes Friedenstauben-Mobile, welches später in der Schule aushängen soll.

 

In dem zweistündigen Kurs hatten die Teilnehmer ganz viele Materialien wie Stoff, Pailletten, bunte Pappe, Schleifen und bunte Stifte zum Gestalten ihrer Tauben zur freien Verfügung. Mit ganz viel Spaß und Motivation fertigten sie richtige Kunstwerke. Spaß hatten auch die beiden Lehrerinnen beim Anblick des beinahe fertigen Mobiles und waren ganz begeistert von dem ersten Kurs.

Nach der großen Pause fand ein zweiter Kurs statt um das Mobile zu vollenden. 

 

Die bunten Vögel für den Frieden bereiteten nicht nur beim Gestalten Freude, auch der Betrachter hat sein Spaß daran. In allen möglichen Farben und Facetten hängen die Tauben an einem großen Ast im Raum. Viele Kinder hinterließen auf ihrer Taube Botschaften wie ‚Peace not War’.

 

Nadja und Jacqui (Jg. 11)

 

Jüdisches Leben

Frau Gerbode und ihre Gruppe befassten sich mit dem Thema „Jüdisches Leben in Borgholzhausen und Werther“. Die Gruppe informierte sich u.A. anhand historischer Dokumente. Ein Höhepunkt war der Besuch des jüdischen Friedhofs in Werther unter sachkundiger Begleitung von Brigitte Sonntag.                         

Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler etwas über die Gestaltung und Beschriftung der Gabstätten. So hörten sie beispielsweise, dass die Gräber in Europa nach Osten (in Richtung Jerusalem) ausgerichtet wurden und werden.

Manfred Vogelpohl

 

Kreatives  Schreiben mit Frau Petersohn

Die Schüler haben Kartons oder Sammelboxen für Zeitschriften beschriftet. Sie haben sie mit verschiedenen Sprüchen beschriftet, die etwas mit dem Thema Frieden zu tun haben. Oder sie konnten auch Frieden in verschiedenen Sprachen darauf schreiben z.B. Peace oder Paze.     

Ich finde die Idee ganz gut. Die Kartons sind dafür da, dass man auch  über Frieden nachdenkt. Die Kartons und Sammelboxen sind einfach für einen selbst und sollen einen an den Frieden erinnern. Außerdem kann man sie ja auch noch als Dekostücke ins Zimmer stellen.

Inga (7CA)

 

 

Faires Spielen mit Herrn Steinweg

Die Schüler haben Spiele gespielt, aber zuerst mussten Sie die Spiele aufteilen in Wettbewerbs- Kooperations- und Einzelspiele. Dann gab es 2 Gruppen mit unterschiedlichen  Spielen. Es waren ganz normale Kinderspiele, die eigentlich jeder kennen sollte! Bei diesen Spielen sollten die Schüler herausfinden, ob es Mannschaftsspiele sind, also solche, wo man zusammen spielen muss oder ,,Einzelgänger“ -Spiele sind, wo man alleine vorgehen muss.

Ich finde die Idee ganz gut, etwas mit Kinderspielen zu machen, denn dadurch wird das alles auch ein bisschen lustiger, wenn so  Leute aus dem 10.oder 11. Jahrgang Kinderspiele spielen. Aber es geht auch um etwas Ernsthaftes, und zwar um friedliches Miteinander.

Inga (7CA)

 

 

Musik und Protest – Vereint für den Frieden

 

Einer von vielen Kursen anlässlich des Friedenstages an der PAB- Gesamtschule war der Kurs ‚Musik und Protest’ von und mit Wilma Pilz im Musikraum.

7 Schülerinnen der Sekundarstufe 1 und 2 nahmen erfolgreich daran teil.

 

Der Kurs beschäftigte sich mit alten und auch unbekannten Friedensliedern und Soladatengesängen sowie mit aktuelleren Friedenshymnen.

Wilma Pilz begleitete die Schülerinnen auf der Gitarre.

Im Laufe des Tages behandelte der Kurs verschiedene Lieder.

Angefangen bei ‚Dieser Weg’ von Xaivier Naidoo bis ‚ Sieben Tage lang’ von Wallraff sangen und spielten die Schülerinnen voller Motivation und Freude die Friedenslieder. 

 

Der Kurs brachte seinen Teilnehmern und Zuschauern den musikalischen Frieden näher und zeigte einen alternativen Weg um ohne Gewalt und Gesetzesbruch für den internationalen Frieden einzustimmen.

Jacqui und Nadja (Jg.11)

 

 

Rappen für den Frieden 

 

Diesen Workshop haben Frau Brüchmann und Frau Lüngen geleitet. Eine Gruppe mit 3 Mädchen aus der 7 Chamäleon haben diesen Workshop gewählt, weil sie Spaß an Musik haben und es sich cool angehört hat. In dieser Gruppe sind Laura , Lena und Lara. Die 3 haben ganz viel Spaß und auch schon einen tollen Text erstellt. Den Text schreiben sie dann noch auf ein Plakat. Wenn sie fertig sind und Lust haben, können sie ihren Rap auch vor den anderen Schülern und Schülerinnen in der Mensa vorstellen. Wir würden uns freuen ! 

Sibel (7CA) 

 

 

Friedensspiele

 

Aus Anlass des Friedentages haben sich Schülerinnen und Schüler aus den Klassen fünf bis zehn in der Turnhalle zu gemeinsamen Spielen zusammengefunden. 

Nach dem Aufwärmen wurden die Jungen und Mädchen in gemischte Gruppen aufgeteilt, in denen verschiedene Spiele stattfanden. Hierbei sollten die Schülerinnen und Schüler die Zusammenarbeit unter Anleitung von H.Burmeyer-Röper und A.Schulz lernen. 

Auf der einen Seite ging es darum, den Schülern spielerisch den Unterschied zwischen Kriegs- und Friedensspielen zu zeigen. Dabei sollten die vorher abgesprochenen Regeln für ein faires Spiel eingehalten werden. 

Frau Burmeyer-Röper betonte, dass es bei ihren Spielen weder Verlierer noch Gewinner gibt. Der Spaß am Spiel steht hierbei im Vordergrund, anstatt der Leistung. 

Ganz nach dem Motto „Spaß, statt Leistung“, „Miteinander, statt Gegeneinander“ und „Kooperation statt Konkurrenz“. Als praktische Anwendung hatten die Teilnehmer die Aufgabe sich zusammen auf eine Decke zu stellen und diese ohne den Boden zu berühren, komplett umzudrehen. Um dieses Spiel schwieriger zu machen und die Teamfähigkeit zu stärken, wurde demjenigen, der den Boden berührte, die Augen verbunden. Die Kinder hatten sichtlich Spaß und merkten, dass eine gute Absprache und viel Kommunikation untereinander notwendig ist um das Ziel gemeinsam zu erreichen. Die Friedensspiele wurden so gewählt, dass dem Spielbedürfnis der Schwächeren und Behinderten entgegengekommen wurde. 

Bei Herrn Schulz fing es mit kindlichen Spielen an. Die Schülerinnen und Schüler sollten mit Ringen und Raufen Verantwortung für ihren jeweiligen Partner übernehmen. Ziel war es hier im Gegensatz zu den Friedensspielen bei  Frau Burmeyer-Röper mit Verlieren und Gewinnen umzugehen. Ihnen wurden aus dem Bereich Judo verschiedene Haltegriffe und Würfe beigebracht. Damit wurde ihnen gezeigt, dass es auch in Sportarten in denen man kämpft, wichtig ist sich an Regeln zu halten.

Die Siebtklässlerin Sara hat diesen Workshop für interessant empfunden und mit Spaß daran teilgenommen. Sie berichtete von einem Spiel, bei dem man sich mit einem Partner zusammenfinden musste und sich dann zu zweit einen Basketball nehmen sollte. Auf Matten umklammerte der eine Teampartner den Ball und legte sich darauf, während der andere versuchen musste den Ball zu erobern. Wenn dies geschafft wurde, wurden die Rollen getauscht.

 

Vanessa & Beatrice (11c) 

 

           

Sprache und Rassismus

Der Workshop „Sprache und Rassismus“ fand in der Klasse Komet statt. Als erstes wurden  Gruppen gebildet. In den Gruppen erstellten die Schülerinnnen und Schüler Placemats zu dem was ihnen zum Thema Rassismus einfällt. Sie hatten verschiedene Ideen und jedes Placemat war anders. Als die Schülerinnen und Schüler ihre Plakate (Placemats) fertig gestellt hatten, haben sie diese vorgelesen und besprochen. Danach haben sie ein Gespräch geführt zum Beispiel darüber, wie Menschen mit anderer Hautfarbe bezeichnet werden. Anschließend schrieben sie auf kleine Zettel diskriminierende Wörter und Sprüche und wir sind zum nächsten Workshop gegangen. 

 

Organisiert wurde der Workshop von Frau Hankemeier.

 

Uns hat der Workshop so sehr gefallen, dass wir am liebsten mitgemacht hätten.

 

von Carina & Gloria (7CA)

 

Veggie Kochen mit Frau Möller

Wir waren am Friedenstag in unserer Schulküche und haben anderen Schülerinnen und Schülern aus der 8. und 9. Klasse dabei zugesehen, wie sie vegetarisch gekocht haben. Die Gerichte, die auf dem Plan standen, waren Veggie Pizza mit Tofu, Wokgemüse mit Erdnüssen, Veggiepizza (grüner als die andere) und Kichererbsen-Curry. Besonders gefallen hat uns der Kichererbsen-Curry, wovon wir das Rezept aufgeschrieben haben.

Zutaten: 

2 Zwiebeln

2 Dosen Kichererbsen 

1 große Paprikaschote 

2 EL Öl

2 Dosen Schältomaten

3 EL Tomatenmark

1EL Curry

 

Die zwei Zwiebeln in Würfel schneiden. Die Kichererbsen in einen Durchschlag geben, waschen und abtropfen lassen. Paprikaschote mundgerecht in Streifen schneiden. Das Öl in der Pfanne erhitzen, dann gewürfelte Zwiebeln und dann die Paprikastreifen andünsten. Später Kichererbsen, geschälte Tomaten und Tomatenmark hinzufügen und Gewürze hinzugeben. Wenn das zu kochen anfängt, Hitze reduzieren und den Deckel auflegen. Bei Gelegenheit umrühren, ca. 15 min köcheln lassen und viel Liebe hinzugeben, dann schmeckt es bestimmt.

 

Von Gloria & Carina (7CA)

 

Zeitzeugen berichten

 

Als besondere Gäste hießen einige Schüler der PAB Gesamtschule die Zeitzeugen Annegret Rey, Jürgen Hornhschuh und Hans-Rudolf Ronning willkommen und lauschten ihren Geschichten.

Sie erzählten von der Zeit des dritten Reiches und wie ihre Eltern oder Geschwister diese Zeit  erlebten.

Sie zeigten verschiedene und originale Dokumente wie Briefe und Bücher.

Annegret Rey berichtete aus Memoiren ihrer Mutter aus der NS-Zeit und wie diese Ihre Kindheit prägte. 

 

Die Schüler hören gebannt zu und durften auch zwischendurch Fragen stellen, die die Zeitzeugen gerne beantworteten.

 

Am Ende appellierten die Gäste an die Jugendlichen, dass man nicht vergessen sollte, weil man nicht vergessen kann.

 

Nadja und Jacqui (Jg. 11)

 

Friedenstag im Rückblick

 

Nachdem wir in einige Workshops reinschnuppern durften und einen Eindruck über verschiedene Möglichkeiten so einen Tag zu gestalten, kennengelernt haben, sind wir der Meinung, dass ein solcher Friedenstag für Schulen sehr wichtig ist.

 

Es ist abwechslungsreich und jeder kann individuell seinen Interessen nachgehen. Für alle ist es interessant mit verschiedenen Methoden den Aspekt Frieden zu erleben. Wir denken, es hat den Schülern größtenteils Spaß gemacht und sie konnten neue Erkentnisse mitnehmen. Besonders spannend war es auch, dass es Angebote auch außerhalb des Schulgeländes gab. Diese Ausflüge sind besonders beliebt bei Schülerinnen und Schülern.

 

Besondere Highlights waren sowohl die Fahrt nach Herford zu einer Synagoge als auch die Besichtigung des Jüdischen Friedhofs in Borgholzhausen. Auch die Lehrer bemühten sich um einen erfolgreichen Tag. Der Friedenstag hat seinen Zweck erfüllt: Es herrschte Frieden in den Klassen. 

Alles in allem denken wir sehr positiv über diesen Tag und sind gespannt auf den nächsten Friedenstag im Jahr 2015.

 

Vanessa & Beatrice (11c)