Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule

Werther | Borgholzhausen

“Alice im Anderland” – eine fantastische Literaturaufführung

Lange und intensiv hatten wir geprobt – mit jeder Menge Engagement, Kreativität und Teamgeist. Und dann war es endlich so weit: An zwei Abenden konnten wir unsere Interpretation von “Alice im Wunderland” auf die Bühne bringen.

Die Aufregung war groß, doch das Lampenfieber wich schnell der Begeisterung: Das Publikum war mitgerissen, applaudierte begeistert, und wir alle waren stolz auf das, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt hatten. Besonders gelobt wurden die fantasievollen Bühnenbilder und die originellen Kostümideen, die das Wunderland zum Leben erweckten.

Es war ein unvergessliches Erlebnis, das uns als Gruppe noch enger zusammengeschweißt hat. Und jetzt freuen wir uns schon auf den nächsten Literaturkurs.

Was uns nächstes Jahr wohl erwartet?

Alice im Anderland Literaturkurs 2025

Trikot-Tag NRW in der Woche von dem Pokalendspiel DSC Arminia Bielefeld - VFB Stuttgart in BERLIN

Dass viele Menschen im Altkreis im Augenblick in blau-weißen Trikots unterwegs sind und dem Deutschen-Fußball-Pokalendspiel entgegenfiebern, ist wohl kaum zu übersehen.

Umso mehr hat sich der ein oder andere in Borgholzhausen und Werther vielleicht gefragt, warum so viele Schülerinnen und Schüler am Dienstagmorgen aus dem Schulbus ausstiegen und stolz ein Trikot trugen. Allerdings waren hier nicht nur blau-weiße Trikots zu sehen, sondern eine ganz tolle bunte Mischung aus allen Farben und Vereinslogos.

Der Trikottag NRW ist eine Initiative vom Landessportbund. An diesem Tag tragen Menschen in ganz Deutschland ihr Vereinsoutfit – ob im Büro, in der Schule oder unterwegs – und setzen so ein starkes Zeichen für den Sport im Verein. Denn Sportvereine sind weit mehr als nur ein Ort für Bewegung. Sie fördern Gesundheit, schaffen Gemeinschaft, ermöglichen Integration und Inklusion und bringen Menschen zusammen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Lebensweise.

So wurde auch der dritte bundesweite Trikottag an der Peter-August-Böckstiegel gelebt. Ein paar Tage vorher wurde kräftig die Werbetrommel für diesen Tag gerührt, sodass auf dem Schulhof und in den Klassenräumen alle Sportarten vertreten waren. Natürlich war Fußball ganz hoch im Kurs, aber auch Handball, Leichtathletik, Volleyball, Basketball, Baseball, Eishockey und vieles konnte man auf den Schriftzügen oder Vereinslogos lesen. Ein besonderer Hingucker war das Team der Freiwilligen Jugendfeuerwehr in Borgholzhausen.

Auch die Lehrkräfte und die Schulleiterin Frau Husemann haben sich das Trikot ihres Vereins oder ein Fan-Trikot übergezogen und somit „Flagge“ für ihre Sportart gezeigt.

Viele Schülerinnen und Schüler kamen somit untereinander und auch mit ihren Lehrerinnen und Lehrern über ihre Lieblingssportart ins Gespräch und vielleicht entstehen dadurch ganz neue Synergie-Effekte, die demnächst auf dem Sportplatz oder in den Sporthallen zu sehen sind.

Auf jeden Fall war dieser Tag ein Gewinn für die Gemeinschaft und den Sport – und natürlich drücken alle am kommenden Samstag einem Verein aus der Region ganz besonders die Daumen und kommenden dann am Montag wieder mit einem Trikot zur Schule – einfach nur so.

 

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Unsere Auftaktveranstaltung im Jubiläumsjahr - Schule mal anders - hier bleibt kein Auge trocken

Den Auftakt in unserem Jubiläumsjahr haben wir am Freitag, dem 14. November mit dem Kabarett die daktiker gefeiert. Was für ein herrlich schräger Abend!

Deutschlands dienstältestes Lehrer-Kabarett nahm 40 Jahre Schule auf die Schippe und hat das Schulsystem ein mal komplett auf links gedreht: von der legendären Tastenkombination ALT + F3 über den Schulpoker um einen Informatiklehrer bis hin zu den Finnen mit dem Pisa-Pokal und einem Elternsprechtag, der wirklich beim Wort genommen wurde: Es blieb kein schulischer Stein auf dem anderen. 

Die Szenen und Lieder jagten sich wie Korrekturstapel vor den Ferien - nur deutlich vergnüglicher. Und dass das Publikum überwiegend "pädagogisch" war, hat man spätesten daran gemerkt, dass bei jeder Pointe kollektiv wissend genickt und gelacht wurde: " Oh ja... so ist das!

Ein besonderes Highlight: Die Ehemaligen der PAB, die ihren Stammtisch kurzerhand in die Aula verlegt haben. Wir schön!

Ein großes Dankeschön an die Schülerinnen und Schüler des Kenia-Clubs für das Catering und natürlich an den Förderverein, der diese Veranstaltung im Jubiläumsjahr möglich gemacht hat - pädagogische Hochkultur gibt es schließlich nicht zum Nulltarif.

 

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

liebe Freunde und Förderer der PAB-Gesamtschule,

der Poetry Slam in Borgholzhausen 2025 war ein voller Erfolg.

Gemeinsam mit Vertretern unserer Kooperationspartner vom Kulturverein Borgholzhausen und der Kreissparkasse Halle-Wiedenbrück vom Standort Borgholzhausen freuten sich in der voll besetzten Mensa aktuelle und ehemalige Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen über die hohe Qualität und Vielfalt an unterschiedlichen Texten, überzeugend vorgetragen von unseren Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 bis 12.

Dies zeigte sich in vielen Bewertungen mit der Höchstpunktzahl von "10,0" Punkten.

Wir freuen uns auf eine Neuauflage des "PAB-Poetry Slam" im Jahr 2026.

Plakat Borgholzhausen 2025 PS ver3 Kopie

 

 

 

Mit der Ausstellung "Körper und Raum" in der Bibliothek am Standort Borgholzhausen ist dem Kunstkurs des 13. Jahrgangs eine tolle Premiere gelungen. Düstere, spannende und homorvolle Masken, Figuren und Installationen sind zu sehen. 17 Lernende setzten sich mehrere Monate lang intensiv mit der Bildhauerei auseinander. Mit der Aufgabe "in den Raum zu gehen" gab Lehrerin Larissa Neufeld die wichtigste Vorgabe für die Gestaltung. Sie zeigt sich sich sehr beeindruckt von den Arbeiten ihrer Schützlinge: "Besonders ist, dass sie viel mit Symbolik gearbeitet haben". Dies war ein schöner Auftakt für eine neue Idee, zukünftig immer wieder einmal Ausstellungen in der Bibliothek nicht nur für die Schulgemeinschaft sondern auch für die Öffentlichkeit zu präsentieren. 

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„Was für ein besonderer Vormittag!“ – Unter diesem Motto verbrachten zwei Tage lang die Viertklässler der umliegenden Grundschulen spannende Stunden im Chemie-Raum unserer Schule. In kleinen Gruppen gingen die jungen Forscher an drei Stationen auf Entdeckungsreise in die Welt der Chemie.

Ob im Duftlabor, im Zauberlabor oder im Säurelabor – die Kinder waren mit viel Begeisterung dabei. Ausgestattet mit weißen Laborkitteln und Schutzbrillen, fühlten sich die 4. Klässler wie echte Wissenschaftler. Sie füllten Reagenzgläser, zündeten Teelichter an und hielten Zitronenscheiben so über die Flammen, dass kleine Funken sprühten. Doch warum das alles so funktioniert? Das erklärten Paul aus der Oberstufe und sein Team, die den Tag nicht nur mitgestalteten, sondern auch als Mentoren den Grundschülern zur Seite standen.

„Es ist toll zu sehen, wie das Interesse an naturwissenschaftlichen Experimenten bei den Kindern geweckt wird“, sagt Paul. „Es macht Spaß, ihr Staunen und ihre Fragen zu erleben. Vielleicht ist das der erste Schritt, um den Nachwuchs für die Naturwissenschaften zu begeistern!“

Die Mischung aus praktischen Versuchen und fundierten Erklärungen machte den Vormittag zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten. Wir sind stolz darauf, dass unsere älteren Schülerinnen und Schüler als junge Wissenschaftler und Vorbilder fungieren konnten – eine Erfahrung, die auch sie mit Sicherheit weiterbringen wird.

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„Bonjour, das FrancMobil ist da!“ Darauf haben sich die Französischkurse der Jahrgänge 7-10 schon gefreut. Im Französisch-Raum findet im Kreis eine kurze Vorstellung statt.  Auf Initiative der Fachschaft Französisch wurde das FranceMobil für einen Tag für alle Schülerinnen und Schüler, die an der PAB-Gesamtschule Französisch als Fach gewählt haben, eingeladen.

Das FranceMobil hat sich zum Ziel gesetzt, Lernende durch spielerische Animationen mit der Kultur des Nachbarlandes vertraut zu machen. Um das Erlernen der französischen Sprache zu fördern und Lust auf eine internationale Mobilitätserfahrung zu machen, trifft das FranceMobil Jugendliche in ganz Deutschland persönlich oder virtuell.

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Kaoru, Filippone ist eine von 12 frankophonen Lektor:innen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, die sich dafür einsetzen, ein attraktives, aktuelles und authentisches Frankreichbild zu vermitteln. Dank dieser interkulturellen Begegnung vertiefen die Lernenden auf spielerische Art und Weise ihr Wissen auf Französisch und erfahren dabei die Vorteile, die das Lernen der Sprache des Nachbarlandes mit sich bringen kann.

Foto: Französischkurs Jahrgang 7 Standort Borgholzhausen mit Kaoru Filippone und Britta Hakemeyer

Mit einem bunten Programm und spürbarer Begeisterung öffnete die PAB-Gesamtschule in Borgholzhausen und Werther am Samstag ihre Türen. Hunderte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Schule hautnah zu erleben – und wurden nicht enttäuscht.

Schon die Begrüßung durch Schulleiterin Ulla Husemann in Borgholzhausen und ihren Stellvertreter Michael Strangmann in Werther machte deutlich: Hier geht es nicht nur um Informationen, sondern um echte Begegnungen. Die positive Stimmung zog sich durch den gesamten Tag, getragen vom Engagement der Schülerinnen und Schüler, die ihre Schule mit Stolz präsentierten.

Ob Fremdsprachen, Mathematik, Märchenwelten im Fach Deutsch oder spannende Experimente in den Naturwissenschaften – die Gäste konnten überall selbst aktiv werden. Besonders beliebt waren die Stationen an denen Menschenpyramiden, digitale Lernspiele und die menschlichen Sinne erfahrbar wurden. In der Gesellschaftslehre ging es auf eine Reise in die Urzeit, während die Turnhallen zu sportlichen Herausforderungen einluden.

Musikalische Highlights setzten eine Rapgruppe der 10. Klassen und der Chor aus 100 Fünftklässlern am Standort Werther, der unter Leitung von Lorenz Wehmeier für Gänsehautmomente sorgte. Kreative Angebote wie Kochen, Basteln oder Arbeiten mit dem Wachs der Schulbienen rundeten das Programm ab. Für das leibliche Wohl sorgte der Abschlussjahrgang – mit einem klaren Ziel: die Abikasse zu füllen.

Besonders eindrucksvoll: Die Viertklässler, die schon jetzt einen Vorgeschmack auf das Schulleben erhielten, gingen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Auch die Interessierten für die Oberstufe bekamen wertvolle Einblicke in die Möglichkeiten, die sie an der PAB-Gesamtschule erwarten.

Den krönenden Abschluss bildete ein buntes Bühnenprogramm der Klassen 5 und 6, das die Vielfalt der Schule noch einmal eindrucksvoll unterstrich. Wer mehr über die Angebote und die Anmeldung für die Jahrgänge 5 und 11 erfahren möchte, findet alle Informationen auf der Homepage der Schule.

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Bei unserem Namensgeber Peter August Böckstiegel haben unsere Klassen Nebula und Eclipse an einem Workshop am Museum in Werther teilgenommen.

Dabei sind tolle, künstlerische Wasserrohre entstanden – so bunt und vielfältig! Wir hatten alle eine Menge Spaß, mit den bunten Farben bei sonnigem Wetter direkt vor dem Museum zu arbeiten.

Zwischen dem Künstlerhaus und dem Museum, auf der grünen Wiese, konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Es gab viel zu lachen, bunte Flecken auf den Kleidern und strahlende Gesichter.

Wir bedanken uns für das tolle Projekt des Peter-August-Böckstiegel-Museums und freuen uns schon auf die feierliche Eröffnung der großen Ausstellung, in der auch unsere Wasserrohre mit ausgestellt werden. 

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Reiselust auf unseren Schulbühnen – Ein Abend voller Geschichten und Träume

„Ein sehr schöner, unterhaltsamer Abend“, schwärmte der stellvertretende Schulleiter Michael Strangmann der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule nach der diesjährigen „Darstellen & Gestalten“-Veranstaltung am Mittwoch, dem 14. Mai 2025, am Standort Werther. Schüler*innen der Jahrgänge 7 bis 10 präsentierten dort ihre künstlerischen Arbeiten unter dem Motto: „Unterwegs sein“ – mit beeindruckender Vielfalt und Kreativität. Am 15. Mai 2025 fand dann der sogenannte DG-Abend in Borgholzhausen unter dem Motto „Träume“ statt.

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Zwei Abende, zwei Bühnen, zwei Themen – und doch ein gemeinsames Ziel: die Welt mit den Augen junger Menschen sehen.

Die Aula Werther verwandelte sich in eine Bühne voller Fernweh, Sehnsucht und Ausdruckskraft. Geleitet wurde die Veranstaltung souverän und charmant von zwei Schülerinnen, Selina und Jesmina, die durch den Abend führten und die einzelnen Beiträge ankündigten.

Der zehnte Jahrgang eröffnete den Abend nachdenklich und eindrucksvoll: Mit der Frage „Was bedeutet unterwegs sein?“ stellten die Schüler*innen verschiedene Szenarien vor – von Menschen, die ihren Alltag zurücklassen, alles stehen und liegen lassen, um neu zu starten. Mut, Abschied, Aufbruch – das Publikum wurde sofort hineingezogen in eine Reise voller Emotionen und persönlicher Entscheidungen.

Danach folgte der siebte Jahrgang und nahm die Zuschauer mit auf eine eher wortlose, aber visuell starke Reise. Mit bewegten Standbildern ohne Sprache zeigten die Schüler*innen verschiedene Urlaubsszenarien: Entspannung am Strand, Abenteuer beim Campen, das hektische Stadtleben und sogar einen Winterurlaub in den Bergen. Jede Szene sprach für sich – ganz ohne Worte, aber mit viel Ausdruck.

Der achte Jahrgang brachte Farbe, Rhythmus und Weltgefühl auf die Bühne. In selbst gebastelten Masken und mit kreativen Choreografien tanzten die Jugendlichen durch Länder wie Italien, Indien, Mexiko, die USA, Frankreich und aus Osteuropa. Dabei arbeiteten sie mit Synchronität und passender Musik, was dem Ganzen eine besondere Energie verlieh. Der Abschluss ihres Auftritts war offen und persönlich: In einer Selbstreflexion waren die Zuschauer eingeladen, sich ihre eigene Bedeutung von „unterwegs sein“ zu erschließen.

Zum Ende des Abends rundete der neunte Jahrgang auf überraschende Weise die Veranstaltung ab – mit einem selbst gestalteten Fernsehprogramm. In rasantem Wechsel wurden Comedy-Sketche, Werbespots und TV-Szenen gezeigt, sodass es sich anfühlte, als würde man von einem Sender zum nächsten zappen. Das Publikum lachte, doch der Beitrag regte auch zum Nachdenken an: Wie sehr erleben wir die Welt eigentlich nur noch durch Bildschirme? Mit einem letzten Satz trafen die Schüler*innen einen Nerv:
„Schalten Sie doch einfach den Fernseher ab – und gehen Sie an die frische Luft.“

Am 15. Mai 2025 war dann der Standort Borgholzhausen an der Reihe. Zwei engagierte Lehrkräfte, Frau Pilz und Frau Schwarz, führten mit viel Feingefühl durch einen Abend, der das Publikum mitten ins Land der Träume entführte – poetisch, emotional und bewegend.

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Die Eröffnung des Abends erfolgte vom siebten Jahrgang mit Standbildern, die verschiedene Emotionen wortlos, aber ausdrucksstark veranschaulichten. Im Anschluss spielten die Schüler*innen eine abgewandelte Version des Märchens Aschenputtel, in der sie klassische Elemente kreativ neu interpretierten.

Herzen wurden bewegt vom achten Jahrgang: Mit selbstgeschriebenen Gedichten und poetischen Texten, begleitet von Musik und tänzerischen Darbietungen, ließen sie Themen wie Sehnsucht, Herzschmerz und Trennungsschmerz lebendig werden. Besonders eindrucksvoll war das Zitat: „Denn Liebe vergeht nicht.“ Die Aufführung verwob Worte, Musik und Bewegung zu einem eindrucksvollen Gesamtbild – ein Kampf zwischen Gefühl und Erinnerung, zwischen Verlust und Hoffnung. Der Übergang der Jahreszeiten symbolisierte dabei den Lauf des Lebens – Vergänglichkeit und Neubeginn Hand in Hand. Der krönende Abschluss: ein ergreifender Gesang zu „A Million Dreams“, gefühlvoll vorgetragen von Zora und gesanglich begleitet von ihrem Kurs – Gänsehaut pur.

Der neunte Jahrgang brachte mit seinem Theaterstück wieder Humor ins Spiel: Zwei ältere Damen, ehemals berufstätig als Liebesfeen, sind frisch in Rente. Ihre Nachfolgerinnen jedoch – übermotivierte Neueinsteigerinnen – bringen das Liebesleben der Menschheit völlig durcheinander. Die Lage eskaliert liebevoll-chaotisch, bis am Ende eine der älteren Damen ihren Job zurückerhält. Das Stück wirkte wie ein verrückter Traum, gespickt mit Witz und Fantasie.

Der krönende Abschluss folgte von unserem zehnten Jahrgang und schloss den Abend mit einem selbst geschriebenen Stück namens „Traumbingo“. In einer Mischung aus Theater, Zukunftsvision und Gesellschaftskritik begleiteten die Zuschauer eine Gruppe älterer Menschen, die von einer künstlichen Intelligenz beim Bingo angeleitet werden. Während die Zahlen fallen, verlieren sich die Figuren immer tiefer in Erinnerungen – an ihre Träume, an das Leben vor dem Dritten Weltkrieg, an das, was hätte sein können. Die Aufführung endete lautstark und eindringlich mit der Botschaft:
„Es ist wichtig für unsere Zukunft, dass wir schon jetzt die richtigen Entscheidungen treffen.“

Während sich also der Standort Werther mit dem Motto „Unterwegs sein“ beschäftigte und Bewegungen im äußeren Raum erforschte – Reisen, Aufbruch, Orte – tauchte Borgholzhausen unter dem Thema „Träume“ tief in das Innere ein: Sehnsüchte, Erinnerungen, Fantasien wurden geweckt.

Beides aber hängt untrennbar zusammen: Wer unterwegs ist, träumt oft vom Ankommen. Und wer träumt, begibt sich auf eine innere Reise.
So verbanden die beiden Veranstaltungen die äußere und die innere Bewegung – zwei Perspektiven einer Generation auf der Suche nach Bedeutung, Identität und Zukunft und unsere Schule begleitet sie dabei ihre Bedürfnisse, Ängste und Träume vor Publikum zu stellen, um gesehen zu werden.

Von: Lia-Majken Wolf EF