Die Schulsozialarbeit ist für Sie/ für euch da!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten,

 

die unterrichtsfreie Zeit stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Unser Beratungsangebot gilt auch in dieser Zeit. Wir möchten für euch und Sie ansprechbar und erreichbar sein. Wenn euch und Ihnen danach ist, mal mit einer Person außerhalb des vertrauten Kreises ein offenes Gespräch zu führen, sich einfach „mal Luft zu machen“ oder einen Rat zu holen. Nehmt gerne mit uns, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Wir haben eine Schweigepflicht, nur im Sozialarbeiter*innen-Team gibt es einen anonymen Austausch. Unter folgenden Kanälen sind wir erreichbar: (E-Mail, Telefon, Video-Chat, Office 365)

 

Weitere Infos zur Schulsozialarbeit findet ihr/finden Sie hier

Bleiben sie gesund!

 

Mit sonnigen Grüßen

Das Team der Schulsozialarbeit

 

Weitere Infos der Schulleitung - 30.04.2020 - 13 Uhr

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir wollen euch und Sie an dieser Stelle darüber informieren, wie wir die Vorgaben des Ministeriums an unserer Schule ab der kommenden Woche umsetzen werden.

 

Das Wichtigste zuerst:

Handhabungen zum Infektionsschutz und allgemein Organisatorisches

Die Wiederaufnahme des Unterrichts vor Ort in der Schule findet unter Berücksichtigung der allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen statt. Das bedeutet ganz konkret:

·      Unterricht vor Ort findet je nach Raumgröße in Gruppen von 10 bis maximal 15 Personen unter Wahrung des Distanzgebotes
         von 2 Metern Abstand statt.

·      Lediglich die für den Unterricht vorgesehenen Räume dürfen genutzt werden.

·      Diese werden in den täglichen Reinigungsplan aufgenommen und es findet eine tägliche Flächendesinfektion statt.

·      Wünschenswert wäre das Mitbringen einer Mund-Nase-Bedeckung, um auch damit das Infektionsrisiko zu verringern.

·      Bitte bedenkt/bedenken Sie, dass eine Teilnahme am Präsenzunterricht mit Fieber oder Erkältungssymptomen nicht möglich
          ist.

·      Da weder Mensa noch Cafeteria in dieser Zeit geöffnet sind, bitten wir alle Schüler*innen darum, ausreichend Verpflegung
          für die Dauer des Unterrichtstages mitzubringen.

 

 

Jahrgänge 5-8 und EF

 

Familien, die keine entsprechenden digitalen Endgeräte haben bzw. aus anderen Gründen nicht auf das Unterrichtsmaterial zugreifen können, melden sich bitte bei der Fachlehrkraft bzw. beim Klassenteam. Wir finden dann zusammen eine geeignete Lösung!

 

Die Aufgaben werden regelmäßig und mindestens einmal wöchentlich gestellt (bei Bedarf auch zu jeder Unterrichtsstunde), um den individuellen Lernfortschritt begleiten zu können, und die Ergebnisse sollten dann, ebenfalls nach Möglichkeit online, an die Lehrkräfte gesendet werden. 

Die Schüler*innen erhalten daraufhin eine Rückmeldung zu ihren Lernleistungen. 

Für Fragen zu den Aufgaben stehen die Lehrkräfte ebenfalls zur Verfügung und antworten zeitnah. Auch hier bietet sich „Teams“ an, es gibt aber auch andere Lösungen (Email, Telefonanruf, …).   

 

Bitte haben Sie als Eltern und Erziehungsberechtigte dafür Verständnis, dass aus Gründen des Infektionsschutzes immer nur die Lehrkräfte persönlich in der Schule sind, die für den aktuellen Betrieb benötigt werden. Die anderen Lehrkräfte arbeiten im Rahmen ihrer regulären Dienstzeit von zu Hause aus.

 

Notfallbetreuung

 

Da die Verlängerung der Frist zur Schulöffnung, die ab dem 04.05.2020 schrittweise stattfinden wird, viele Familien vor organisatorische wie auch psychische Herausforderungen stellt, weisen wir noch einmal auf das Angebot der Notfallbetreuung hin.

 

Hier können besonders belastete Familien eine Betreuung in Anspruch nehmen, in der von der 1. bis zur 4. Stunde Aufgabenbetreuung in Kleingruppen von maximal 5 Kindern stattfinden wird.  Wir möchten insbesondere alleinerziehende Eltern bitten, bei Betreuungsproblemen Kontak mit der Schule aufzunehmen.

Die Betreuung während der Mittagspause und der darauffolgenden Stunde wird durch Kräfte der Schulsozialarbeit unterstützt. Hier können Spiele und andere Betreuungsformen umgesetzt werden.

 

Wir bitten darum, dass zu betreuende Kinder selbst ihre Getränke und Speisen in ausreichender Menge für die Betreuungszeit mitbringen, da wir derzeit aus Gründen des Infektionsschutzes keine Angebote der Cafeteria oder der Mensa vorhalten können.

Auch hier wäre eine Mund-Nase-Bedeckung zum gegenseitigen Schutz ratsam und wünschenswert.

 

Sollten Sie einen Bedarf an der Notfallbetreuung haben, melden Sie Ihr Kind bitte folgendermaßen an:

 

Montag - Donnerstag telefonisch im Sekretariat (bitte hinterlassen Sie ggf. eine Nachricht auf dem Anfrufbeantworter)

Standort Borgholzhausen: 05425-94430

Standort Werther: 05203-974260

 

Freitag - Sonntag per E-Mail an:
schulleitung@pab-gesamtschule.de

 

Denken Sie bitte daran, dabei den Namen, die Klasse Ihres Kindes und den Standort, den Ihr Kind besucht, mitzuteilen.

Anschreiben an die Schüler*innen der Jahrgänge 5 bis 9

Liebe/r Schüler*in der Klassen 5 – 9,

nachdem nun die Osterferien zu Ende gegangen sind, fragst du dich bestimmt, wie und wann es mit deinem Schulbesuch nach den Osterferien weitergeht, daher möchten wir dir hier die wichtigsten Informationen geben:

1. Für alle Schüler*innen der Klassen 5 bis 9 findet bis zum 03. Mai 2020 noch kein Unterricht in der Schule statt.


Du erhältst deine Aufgaben weiter von deinen Klassenlehrer*innen und deinen Fachlehrer*innen – am besten online über „Teams“, aber auch per Post, wenn du dies mit deinen Lehrer*innen so abgesprochen hast. Wenn du kein Gerät hast, mit dem du die Aufgaben bearbeiten kannst oder die Aufgaben aus anderen technischen Gründen nicht anschauen, bearbeiten oder zurücksenden kannst, sprich bitte mit deinem Klassenteam darüber, damit wir eine gute andere Lösung für dich finden, denn: Du hast jetzt keine Ferien mehr und solltest die Aufgaben deiner Lehrer*innen so gewissenhaft und regelmäßig wie möglich erledigen! 

Da du jede Woche Aufgaben bekommst, solltest du deine Ergebnisse auch wirklich regelmäßig an deine Lehrer*innen zurücksenden, damit du von ihnen eine Rückmeldung bekommst und weißt, was du schon gut gemacht hast und wo du noch etwas verbessern kannst. 

Deine Klassenlehrer*innen fragen sicherheitshalber mindestens einmal die Woche telefonisch nach, ob du mit allem zurechtkommst, und helfen dir, wenn du Unterstützung benötigst. Zwischendurch kannst du deine Lehrer*innen natürlich auch etwas fragen – über „Teams“, per Mail oder telefonisch.

Ab dem 04. Mai 2020 wird dann nach und nach der Unterricht wieder in der Schule stattfinden. Wie das genau ablaufen wird, wissen wir alle noch nicht. Du bekommst aber rechtzeitig vorher von uns alle benötigten Informationen, also schau am besten immer mal wieder auf unsere Homepage.

 

2. Notfallbetreuung
Wenn du zu den Schüler*innen gehörst, die in den nächsten Wochen zur Schule gehen, weil du in der Schule betreut wirst, dann ist es wichtig, dass du nach Möglichkeit täglich einen gereinigten Mund- und Nasenschutz mitbringst – und dass du nicht in die Schule kommst, wenn du dich krank fühlst, vor allem, wenn sich die Krankheit nach einer Erkältung anfühlt.

Wichtig: Deine Eltern/Erziehungsberechtigten haben dich vorher in der Schule für die Notfallbetreuung angemeldet.

Wenn du dann in der Schule bist, wirst du in einer kleinen Gruppe von Schüler*innen betreut, das heißt, dass eine Lehrkraft dir bei der Erledigung der Aufgaben hilft, die du von deinen Lehrer*innen bekommst, du musst also alle Bücher, Hefte, Materialien und die Aufgaben (!) mit in die Schule bringen. Von der 1. bis zur 4. Stunde arbeitest du dann mit kurzen Pausen an deinen Aufgaben. In der Mittagspause und der 6. Stunde wirst du weiter beaufsichtigt, vielleicht spielst du dann Spiele, bei denen du etwas lernen kannst und gleichzeitig Spaß hast. 

Du solltest gemeinsam mit deinen Eltern/Erziehungsberechtigten unbedingt darauf achten, dass du täglich ausreichend Verpflegung mitnimmst, denn die Cafeteria und die Mensa sind leider geschlossen. 

Ab dem 4. Mai gilt für dich dann auch, dass der Unterricht nach und nach wieder in der Schule stattfinden wird und du darüber rechtzeitig informiert wirst.

Wir alle freuen uns sehr auf den Tag, an dem wir wieder wie früher zur Schule gehen können. Bis dahin wird es aber leider noch eine Weile dauern. Hier in der Schule tun wir alles, damit wir dich in dieser Zeit gut begleiten können. Wenn du also Sorgen hast, ein Problem, oder auch eine Idee oder Lob loswerden möchtest, kannst du dich per „Teams“, telefonisch oder per Mail an alle Erwachsenen an der PAB wenden.

Bis dahin bleib bitte gesund und genieße die schönen Momente des Lebens.

Wichtige Hinweise für die Schüler*innen der Q2

Liebe Schüler*innen der Q2,

 

die geltenden Hygieneschutzbestimmungen sehen hinsichtlich der schriftlichen Abiturprüfungen besondere Maßnahmen für Personen vor, die einer Risikogruppe angehören:

 „Insbesondere bei nachfolgenden Vorerkrankungen besteht – unabhängig vom Lebensalter – grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID-19):

 

· Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)

· Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD, Asthma bronchiale)

· Chronische Lebererkrankungen

· Nierenerkrankungen

· Onkologische Erkrankungen

· Diabetes mellitus

· Geschwächtes Immunsystem (z.B. auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)“

(…)

 

„Eine Teilnahme an Prüfungen ist für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen zu ermöglichen. So muss das Schulgebäude zu einer bestimmten Zeit einzeln oder durch einen gesonderten Eingang betreten werden können und erforderlichenfalls die Prüfung in einem eigenen Raum durchgeführt werden. Können diese Schutzmaßnahmen nicht sichergestellt werden, soll ein Nachholtermin unter dann geeigneten Bedingungen angeboten werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.“

 

Um ggf. entsprechende Vorkehrungen treffen zu können, bitten wir deshalb alle Schüler*innen der Q2, die von einer der o.g. Vorerkrankungen betroffen sind, bis zum 04.05.2020 um namentliche Meldung per Mail an josef.knoop@pab-gesamtschule.de

 

Empfehlung für Lernmaterialien - Stand 21.03.2020

Schülerinnen und Schüler können über office 365 Lernmaterialien abrufen und Lehrkräften zusenden (Anleitung dazu auf dieser Homepage).
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit digitalen bzw. online verfügbaren Inhalten der  öffentlich-rechtlichen Fernsehsender befassen. Dazu zählen als Einstieg u.a. die  ARD-Seiten:

Allgemein:

"Schule daheim"

"Planet Wissen"

"Planet Schule".

 

Sprachen lernen:

Duolingo - Sprachunterricht Englisch-Französisch-Spanisch

 

Sekundarstufe II - Physik:

Digitales Lernen im Fach Physik durch interaktive Bildschirmexperimente - für die Sekundarstufe II

 

Gedächtnistraining:

Tägliches "Webinar" zum Thema "45 Minuten für Dein Superhirn (und das Deiner Kinder)"

 

Notfallbetreuung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

 die Regelung für eine Notfall-Betreuung hat sich geändert. Daher finden Sie im Folgenden Informationen des Schulministeriums:

"Aufgrund der weiterhin steigenden Infektionszahlen ist das ärztliche Personal, sind Pflegekräfte und Rettungsdienste besonders belastet. Aus diesem Grund gilt für Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine wichtige Erleichterung: Sie können Ihr Kind, unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils in die Notbetreuung geben, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist. Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll damit um und bedenken immer, dass es sich um eine Notbetreuung handelt. Nehmen Sie diese bitte nur in Anspruch, wenn andere Lösungen ausgeschlossen sind. So tragen alle dazu bei, die sozialen Kontakte möglichst zu reduzieren.

 

Zudem steht ab dem 23. März 2020 die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung." (Information zur Notbetreuung durch das Schulministerium vom 20.03.2020)

Hier finden Sie den Link zur neuen Version des Formulars oder unten das Formular zum Download.

 

An unserer Schule gibt es zwei unterschiedliche Regelungen für unsere beiden Schulstandorte:
1.
Für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler aller Schulen am Standort Werther übernimmt die Stadt Werther als örtliche Ordnungsbehörde die Entscheidung der Ausnahmemöglichkeiten. Im Anhang finden Sie ein Informationsschreiben mit Antrag auf Betreuung für Schülerinnen und Schüler in Klasse 5 und 6. Dieser Antrag muss zeitnah schriftlich oder per Email gestellt werden. Die zusätzlich erforderliche Bestätigung des Arbeitgebers zur "Arbeit in unverzichtbaren Funktionsbereichen" kann nachgereicht werden.

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Vordruck Notbetreuung PAB-GE Werther.pdf
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Muster_Arbeitgebererklaerung.pdf
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2. Für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler am Schulstandort Borgholzhausen übernimmt unsere Schule die Entscheidung der Ausnahmemöglichkeiten. Unten finden Sie die neue Version des Formulars zur Notbetreuung (Stand 20.03.2020) für Schülerinnen und Schüler in Klasse 5 und 6. Dieser Antrag  muss zusammen mit der Erklärung des Arbeitgebers schriftlich gestellt werden.

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Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehre
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Presseartikel - Westfalen-Blatt 30.3.2020

Fernunterricht in Zeiten der Coronakrise. Michael Breitenstein, Abteilungsleiter Jahrgang 9-10 und Klassenlehrer

der 10 Lapis am PAB-Standort Borgholzhausen hält den Kontakt zu seinen Schülern mit der Lernsoftware Office 365

 

Katapult ins digitale Zeitalter - Wie der Unterrichtsstoff vermittelt wird, wenn die Schulen geschlossen sind

 

»Wir fühlen uns, als ob wir mit einem Katapult ins digitale Zeitalter geschleudert werden«, so beschreibt Ulla Husemann, Schulleiterin der PAB Gesamtschule, die gegenwärtige Situation. Ihr Kollege Jens Gadow von der Grundschule Werther antwortet auf die Frage, ob die Lehrkräfte auf den digitalen Unterricht vorbereitet sind, mit »Nein, aber wir arbeiten uns da ran«.

Was von einigen Schülern als vorgezogene Ferienzeit mit nahezu unbegrenzter Zeit zum »Onlinezocken« verstanden wird, stellt das Schulsystem vor ungeahnte Probleme. Immerhin herrscht inzwischen Einigkeit unter den Bundesländern darüber, dass die Abiturprüfungen stattfinden sollen. In Bezug auf den aus den Fugen geratenen Zeitplan herrscht aber nach wie vor große Unsicherheit.

 

Ulla Husemann geht wie ihr Kollegium zunächst einmal davon aus, dass ab dem 20. April eine Rückkehr zum schulischen Alltag eingeleitet werden kann. »Falls nicht, sind wir auch darauf vorbereitet«, stellt sie klar. Derzeit sind die Lehrer damit beschäftigt, sich mit der digitalen Plattform »Office 365« vertraut zu machen und die Schüler mit online zu bewältigenden Aufgabenstellungen zu versorgen. In der Sekundarstufe 1 haben diese laut Husemann übenden und wiederholenden Charakter und bestehen auch aus projektorientierten Arbeiten. Für die Schüler der Oberstufe geht es dagegen im Wesentlichen um Vorbereitung auf anstehende Prüfungen.

 

»Wir können mittlerweile 92 Prozent aller Eltern mit der SchulApp erreichen«, bestätigt Jens Gadow. Nach Klassen bzw. Jahrgängen gestaffelte digitale Lernangebote gebe es auch für die Grundschule. Allerdings geschehe das nur auf freiwilliger Basis, »da wir ja nicht davon ausgehen können, dass alle Kinder einen Internetzugang haben«. Leistungsüberprüfungen wie modifizierte Klassenarbeiten seien demzufolge nicht möglich. Die in der Zwangspause geübten Inhalte sollen dazu dienen, bei Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes Anknüpfungspunkte zu haben.

 

»Ich bin positiv überrascht bis nahezu begeistert«, so Ulla Husemann über die Möglichkeiten der digitalen Plattform, die sie auch für ihren Deutschkurs nutze. Man könne chatten und Videokonferenzen abhalten, den Schülern werden Rückmeldungen zu ihren Aufgaben und Lösungswege zur Selbstkontrolle übermittelt. Als Hemmschuh erweise sich dagegen die digitale Infrastruktur. »Am Standort Werther könnten wir lospreschen«, es fehle aber an den entsprechenden leistungsfähigen Anschlüssen, sagt die Schulleiterin und zieht den Vergleich zu »einem Porsche mit Rasenmähermotor«. Am Standort Borgholzhausen gebe es zwar eine Uploadrate von 600 Mbit, dafür fehle die Verkabelung im Schulgebäude, so »als ob der Rasenmäher mit Ferrarimotor betrieben werden muss«.

 

Auch wenn der direkte menschliche Kontakt fehle und der Arbeitsaufwand für alle Beteiligten erheblich höher sei, bieten die digitalen Unterrichtsformen größere Möglichkeiten für individualisierten Unterricht und damit mehr Chancengerechtigkeit, findet Ulla Husemann und kann so der Krise auch positive Aspekte mit längerfristigen Auswirkungen abgewinnen. Die derzeit gemachten Erfahrungen werden sich auch nach Ansicht von Jens Gadow im Nachhinein noch bezahlt machen.

Vorerst hofft er, dass »wir alle diese Zeit gut überstehen und gemeinsam für die Schülerinnen und Schüler gute Wege finden, Lernen zu gestalten«. Für Ulla Husemann hat neben dem hohen Maß an Gelassenheit und der nötigen Flexibilität vor allem der Humor eine wichtige Bedeutung.

 

Die Sekretariate beider Schulen sind täglich erreichbar, die Schulleitung ist regelmäßig vor Ort. An der Grundschule nutzen derzeit fünf Kinder die Notfallbetreuung, die Gesamtschule verzeichnet bisher keine derartigen Nachfragen.

Quelle: Johannes Gerhards – Westfalen-Blatt 30.03.2020

 

Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 9, 10 und der Einführungsphase

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

unserem Jahresterminplan folgend haben wir in der vergangenen Woche pünktlich, um alle gut zu informieren, die „Blauen Briefe“ versendet, um auf Fehlentwicklungen und Minderleistungen, bzw. auf angebahnte Abschlüsse hinzuweisen.

Wir haben die „Blauen Briefe“ in der Vorbereitung genauso gehandhabt wie jedes Jahr und werden nun von der aktuellen Entscheidung des Ministeriums aufgefordert, die rechtlichen Bescheide zurückzunehmen.

 

Aktuell weist das Ministerium auf folgenden Sachverhalt hin:

"Gibt es Vorgaben, ob und wann "Blaue Briefe" zu drohenden Defiziten auf dem Schuljahresend-Zeugnis verschickt werden sollen? Oder sind diese Mitteilungen angesichts der Coronakrise ausgesetzt?

Das Ministerium für Schule und Bildung hat am 25. März 2020 entschieden, dass aufgrund des derzeit ruhenden Schulbetriebs in diesem Schuljahr keine Benachrichtigungen gemäß § 50 Absatz 4 Schulgesetz NRW („Blaue Briefe“) wegen Versetzungsgefährdung versandt werden.

Ein Grund dafür ist, dass die den „Blauen Briefen“ zugrundeliegenden Konferenzbeschlüsse wegen der Schließung der Schulen derzeit nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten gefasst werden können. Außerdem setzt ein „Blauer Brief“ voraus, dass sich die Leistungen in einem Fach seit dem Halbjahreszeugnis verschlechtert haben. Um dies festzustellen, ist ein ausreichender Zeitraum erforderlich. Daran fehlt es wegen des derzeit ruhenden Schulbetriebs.

Hieraus folgt, dass bei einer Versetzungsentscheidung nicht abgemahnte Minderleistungen nicht berücksichtigt werden. Diese Regelung gilt für höchstens ein Fach, in dem sich die Leistungen nach dem Halbjahreszeugnis verschlechtert haben."

 

Wir bitten Sie und euch daher, den erhaltenen Brief als Hinweis darauf zu verstehen, dass es notwendig ist, Leistungen zu verbessern und jetzt sowie nach Wiederaufnahme des Schulbetriebes daran zu arbeiten, den angestrebten Abschluss erfolgreich zu bestehen.

 

 

Aktuelle Infos zur Schulpartnerschaft mit der Frederiksberg Skøle

Liebe Eltern,

Liebe Schülerinnen und Schüler,

 

in Absprache mit unseren Freunden in Sorø möchten wir mitteilen, dass aufgrund der mit dem Corona-Virus verbundenen Auswirkungen auf das öffentliche und schulische Leben und der daraus resultierenden organisatorischen Schwierigkeiten, der persönliche Austausch unserer Schulen dieses Jahr ausgesetzt wird.

Wir haben mit unseren Freunden besprochen, dass wir unseren Besuch in Sorø auf 2021 verschieben und bis dahin natürlich weiter in Kontakt bleiben. Wir bitten um Ihr/euer Verständnis und teilen Ihnen/euch Informationen zum Austausch 2021 zur gegebenen Zeit mit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Günal Incesu

Und was sonst noch für Sie und euch wichtig sein könnte

Hierzu gibt es folgende Informationen vom Ministerium:

 

Sind die Schulen verpflichtet, Aufgaben zu stellen?

Die Schulen stellen für die Zeit des Ruhens des Unterrichts den Schülerinnen und Schülern Aufgaben zur eigenständigen Bearbeitung zur Verfügung. QUA-LiS stellt dazu weitere Hilfestellungen derzeit zusammen und den Lehrkräften und Lernenden zeitnah zur Verfügung. Diese Zurverfügungstellung von Aufgaben erfolgt innerhalb der technischen und organisatorischen Möglichkeiten der Schulen. Daher können sich die Angebote unterscheiden. Für Schülerinnen und Schüler, die unmittelbar vor einer Prüfung stehen, dienen diese Angebote und die Möglichkeiten zur Kommunikation mit den Fachlehrern auch der Unterstützung der ordnungsgemäßen Prüfungsvorbereitung.

 

Sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, alle Aufgaben zu erledigen oder ist das freiwillig?

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei Zeiträumen des Ruhens des Unterrichts aus Infektionsschutzgründen nicht um Ferien handelt, die der Erholung dienen.

Gemäß § 42 Absatz 3 Satz 1 SchulG haben Schülerinnen und Schüler die Pflicht daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Die Aufgabenerledigung kann daher erwartet werden. Sie unterstützt die Aufgabenerfüllung der Schule und erleichtert das Erreichen von Bildungszielen nach Wiederaufnahme des Unterrichts. Die Aufgabenerledigung liegt vor diesem Hintergrund im hohen Maße im Eigeninteresse der Schülerinnen und Schüler.

 

Werden diese Aufgaben benotet?

Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten (§ 48 Absatz 2 Schulgesetz NRW). Die während der gegenwärtigen Zeit des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben werden – ebenso wie Hausaufgaben – daher in aller Regel nicht benotet. Sie können aber durch die Lehrerinnen und Lehrer überprüft und für die weitere Arbeit im Unterricht ausgewertet werden.

 

Können noch ausstehende Leistungsnachweise z.B. im Fach Sport per Videoaufnahme erbracht werden?

Sofern die Nachholung von Leistungsnachweisen erforderlich ist, wird dies geordnet nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs erfolgen.

 

Weitere Informationen – immer tagesaktuell unter:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

 

Neue Mitarbeiterin - Fachkraft für Mulitprofesionelle Teams

Ich bin Katharina Bautz, 28 Jahre alt und ab April 2020 die neue pädagogische Fachkraft für Multiprofessionelle Teams im Gemeinsamen Lernen (MPT) am Standort Borgholzhausen.

 

Nachdem ich meinen Master in Erziehungswissenschaft an der Uni Bielefeld im Wintersemester 2019/20 abgeschlossen habe, freue ich mich nun sehr auf die Arbeit hier an der PAB- Gesamtschule und auf die damit verbundenen neuen Erfahrungen, Kontakte und Herausforderungen. Ich unterstütze gerne Bildungs- und Entwicklungsprozesse und habe immer ein offenes Ohr für Anregungen, Wünsche und Kritik.

 

 

 

 

Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule

 

Standort Borgholzhausen                           

 

Osningstraße 14                                             
33829 Borgholzhausen                                 
Tel.: 05425-94430                                         
Fax: 05425-944322                                         

E-Mail: sekretariat@pab-gesamtschule.de     

 

 

 

Standort Werther

 

Weststraße 12
33824 Werther (Westfalen)
Tel.: 05203-974260
Fax: 05203-9742675

E-Mail: sekretariat.werther@pab-gesamtschule.de