Mathe einmal etwas anders: "Von weiten Känguru-Sprüngen und Känguru-Akrobatik" Der Förderverein unserer Schule hat in diesem Jahr 85 Schüler*innen vom Standort Borgholzhausen die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb der Mathematik ermöglicht: Am 3. Donnerstag im April war es wieder so weit, eine gute Stunde Knobeln war angesagt. Die Teilnahmegebühr hatte der Förderverein bezahlt, auch für die Schüler*innen vom Standort Werther. Alle Schüler*innen des 5. Jahrgangs und 5 Schüler*innen aus dem 6. Jahrgang, die schon im Vorjahr dabei waren, versuchten eifrig die Aufgaben zu lösen. Dabei war räumliches Vorstellungsvermögen genauso gefragt wie logisches Denken, oder es gab Sudoku-ähnliche Aufgaben zu lösen. Alle Schüler*innen erhielten eine Urkunde, aus der die von ihnen erreichte Punktzahl hervorging. Außerdem gab es für alle ein Knobelspiel mit dem schönen Namen „Känguru-Akrobaten“. Zusätzliche Ehrungen gab es auch für einzelne Schüler*innen: So wurde z.B. die Schülerin mit den meisten richtig gelösten Aufgaben „am Stück“ – also ohne Auslassungen – mit einem T-Shirt für den "weitesten Känguru-Sprung" ausgezeichnet. Für das nächste Jahr wissen damit viele Schüler*innen, wie man Känguru-Akrobatik betreibt, und werden hoffentlich wieder dabei sein, wenn es neue Knobelaufgaben zu lösen gibt. Die Bilder zeigen die Schüler*innen aus den Klassen La Vida und Amazonas nach der Urkundenverleihung.
„Wer rastet, der rostet“ – so lautet das Motto des diesjährigen NRW-weiten Wettbewerbs „bio-logisch“ für Lernende der 5. bis 10. Klasse. Dass sie noch nicht eingerostet sind, haben alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 Dragonfly der PAB Gesamtschule in Werther gezeigt, denn sie haben im Naturwissenschaftsunterricht alle vier Aufgaben des Wettbewerbs bearbeitet. Dabei haben die Lernenden herausgefunden, wie wichtig es ist nicht nur körperlich, sondern auch geistig in Bewegung zu bleiben, um nicht „einzurosten“.
Wie jedes Jahr mussten bei dem Wettbewerb verschiedene Aufgabentypen bearbeitet werden. Sportler wie Phil freuten sich, dass sie als Hausaufgabe eine Woche lang jeden Abend Liegestütze machen sollten. Überrascht stellten sie fest, wie sehr sie sich schon in der einen Woche verbessert haben. Ob das auch fürs Vokabellernen gilt? Unser Versuch zeigt ja, auch lernen kann man trainieren und durch Bewegungspausen verbessern.
Svea und Finja freuten sich hingegen mehr über die zweite Aufgabe, denn die wurde im Technikraum der PAB bearbeitet. „Zum Glück unterrichtet unsere Naturwissenschaftslehrerin auch Technik“, freuen sie sich, „denn wir sollten das Modell eines menschlichen Armes mit Alltagsgegenständen nachbauen. Das Modell soll zeigen, wie Knochen, Sehnen und Muskeln bei Bewegungen zusammenarbeiten.“ Alle 28 Dragonflies haben im Technikraum gesägt und gebohrt, geknobelt und gebastelt. Ihre Ergebnisse haben sie mit Fotos und einem Erklärungstext dokumentiert.
Wie in jedem Jahr, so musste auch in diesem Jahr eine Umfrage durchgeführt werden. In Kleingruppen sind die Lernenden durch Werther gegangen und haben Passanten nach ihrem Alter, Beruf und der Häufigkeit gefragt, mit der sie im Alltag ihr Gedächtnis trainieren. Im Anschluss mussten die Passanten kleine Gedächtnistests durchführen. „Gut, dass wir diese Aufgabe zum Schluss bearbeitet haben“, lacht die betreuende Lehrerin Frau Cordes, „denn die Ergebnisse haben die Vermutung der Schülerinnen und Schüler bewiesen, dass Menschen, die ihr Gedächtnis im Alltag trainieren, auch gut in Gedächtnisspielen sind“. Die Klasse Dragonfly hat daraus den Merksatz erarbeitet: wer nicht rastet, der rostet auch nicht.
Für ihre herausragende Bearbeitung haben am Donnerstag, den 4.12.2025 Phil Altenhöner, Jana Dyck, Bo Freiberger, Finja Hiemer, Svea Otte und Elif Öztürk in einer kleinen Feierstunde vom Schulleiter Herrn Strangmann ihre Urkunden überreicht bekommen. Für 2026 bleibt zu hoffen, dass sie wieder mitmachen, wenn es heißt: „Das interessiert mich nicht die Bohne – oder doch?“
Beim Schülerwettbewerbes "bio-logisch" war auch dieses Jahr wieder die PAB-Gesamtschule mit dabei. Für einen Schüler gab es sogar eine besondere Einladung.
Um die Biologie-Kenntnisse in Sachen Vogelkunde zu erweitern, gab es für die Schülerinnen und Schüler, die aus zehn Schulen in ganz OWL auf das Gut Bustedt gekommen waren, zunächst einen theoretischen Input zu Frei-, Nischen- und Höhlenbrütern. Anschließend waren die jungen Teilnehmer handwerklich gefordert. Schließlich galt es, mit Holz, Hammer und Nägeln einen Nistkasten für Höhlenbrüter zu bauen. Darüber hinaus bestand die Gelegenheit, selbst noch einmal mit dem Fernglas auf die Pirsch zu gehen und heimische Vögel zu beobachten. Ein ebenso abwechslungsreicher wie interessanter Vormittag also.
Herzlichen Glückwunsch, Jalte!
Bio-logisch Wettbewerb an der PAB- Gesamtschule: 21mal „Hummeln im Hintern“ Beim diesjährigen NRW-weiten Wettbewerb bio-logisch für Lernende der 5. bis 10. Klasse ging es um ganz besondere Insekten: Die Hummeln. An beiden Standorten der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule wurde fleißig gezeichnet, geplant und geforscht. Insgesamt haben 21 Lernende ihre Ergebnisse eingereicht und wurden mit einer feierlichen Urkundenverleihung geehrt. Für drei Schülerinnen war es bereits die zweite Ehrung: Sie hatten einen der Hauptpreise gewonnen, die Teilnahme am Regionaltag. In diesem Jahr fand diese besondere Veranstaltung in Bielefeld im Naturkundemuseum statt, wo es ganz praktisch und intensiv um Insekten ging. Eine der Aufgaben im Wettbewerb war es herauszufinden, wie genau die Gestalt von Insekten eigentlich bekannt ist. Dass Hummeln 6 Beine haben, war den meisten Befragten bekannt. Aber in einer Skizze einzuzeichnen, wo diese Beine am Körper genau sind, war da schon eine größere Herausforderung. Diese Befragung wurde mit Mitschülern, Familien oder sogar der Nachbarschaft durchgeführt, so dass der Wettbewerb einen kleinen aber feinen Beitrag zur Allgemeinbildung leistete.
Daneben galt es, den Tieren mit selbst geplanten Experimenten quasi Fragen zu stellen. Die von den Wettbewerbsmachern gestellte „Frage an die Hummeln“ lautete: Kannst Du Farben unterscheiden? Diese Frage durch einen Versuch zu klären, war gar nicht so einfach, die Planung des Experiments musste gut begründet werden, um als erfolgreich zu gelten. Natürlich war neben der Beantwortung der Versuchsfrage auch der schonende Umgang mit den Hummeln wichtig. Manche Wettbewerbs-Aufgaben waren aber auch so, dass sie weit über die kurzfristige Beschäftigung mit den Hummeln hinausgingen: So wurde z.B. auch schon bei den ganz jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefragt, was man zur Unterstützung der Hummeln in seinem Garten machen kann. Insektenfreundliche Bepflanzung, Überwinterungs- und Nestbauhilfen wurden erkundet und können vielleicht helfen, diese nützlichen Bestäuber bei uns zu fördern. Die betreuenden Lehrkräfte und die Schulleiterin Frau Husemann waren sich einig: Es freut sie sehr, dass 21 PAB- Lernende dabei waren, denn sie setzen damit eine langjährige Tradition fort. Nun bleibt zu wünschen, dass auch im kommenden Jahr wieder viele zum Forschen motiviert werden, wenn das Thema „Wer rastet, der rostet“ lautet.
Foto: Svea Otte, Elif Öztürk, Lara Augustinovic
Die Zwiebel – vielseitig betrachtet: Nicht nur Äpfel können den Arzt fernhalten.
Das englische Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away” (frei übersetzt: Ein Apfel am Tag hält den Arzt von Dir fern) könnte von den Schülerinnen und Schülern der PAB-Gesamtschule umgeschrieben werden: „An onion a day keeps the doctor away“ (Eine Zwiebel macht den Arztbesuch ebenfalls überflüssig.)
Beim diesjährigen Wettbewerb „bio-logisch“ stand die Zwiebel im Mittelpunkt. Auch nicht Eingeweihte konnten es deutlich riechen, dass an den Objekten fleißig geforscht wurde: Die Bio-Sammlung in Werther war mit zahlreichen Zwiebeln zur Untersuchung zeitweise am geruchlichen Limit. Es wurde geschnitten, ausgedrückt, Zwiebelscheiben in Zucker eingelegt und Vieles mehr – alles im Dienste der Wissenschaft.
Zuerst ging es um die Frage, wie eine Zwiebel eigentlich wächst. Dafür wurden im Frühling einige etwa gleich große Zwiebeln gepflanzt und einen Monat lang jede Woche eine davon genauestens untersucht, so dass viele Wachstumsstadien zum Vergleich vorlagen.
Die Herstellung von Hustensaft aus Zwiebelscheiben wurde ebenfalls ausprobiert und für wirksam befunden. Die NW-Wettbewerbskoordinatorin Karin Oberröhrmann konnte weitere Anwendungen der Zwiebel als Hausmittel nennen: Heiße rohe Zwiebelstücke in einem Waschlappen (Zwiebelsäckchen) gegen Ohrenschmerzen auflegen, rohe Zwiebelscheiben essen zur Bekämpfung von Schnupfen. Gerade das Zwiebelsäckchen hatte laut Erfahrungsbericht schon einige Arztbesuche überflüssig gemacht. Einzige Nebenwirkung: Ein deutlicher Zwiebelgeruch.
Spannend wurde es auch bei der Frage, wie man Zwiebeln schneiden kann ohne zu Weinen. Ob mit Wäscheklammer auf der Nase, mit Schwimmbrille vor den Augen oder einfach eine besondere Schnitttechnik – nichts blieb unversucht, alle Methoden kamen auf den Prüfstand.
Der Wettbewerb Bio-logisch wendet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die in die 5. bis 10. Klasse gehen.
Der Hauptpreis für die jüngeren Teilnehmer ist ein Aktionstag im Biologiezentrum Gut Bustedt: In diesem Jahr wurde dieser Preis von Jalte gewonnen, der den Tag in Begleitung seines Betreuungslehrers Alexander Heim richtig klasse fand. Dass er großes Interesse an Biologie hat, zeigte er auch an anderer Stelle: Jalte wusste, dass Zwiebeln im Gemüsegarten gute Nachbarn von Möhren sind, da sie diese vor der Möhrenfliege schützen – durch ihren Geruch.
Aber auch die weiteren drei Teilnehmer aus den höheren Jahrgängen (Xenia, Jan und der am Tag der Urkundenverleihung leider verhinderte Anton), die ihre Arbeiten zur Bewertung eingereicht hatten und von ihrem Lehrer Hagen Knopke betreut wurden, hatten sich ins Zeug gelegt und waren so zu Experten in Sachen Zwiebeln geworden.
Die kleine Gruppe hält eine mehr als 10 Jahre andauernde Tradition aufrecht, was lobend erwähnt wurde bei der Urkundenübergabe. Denn auch im nächsten Frühjahr gibt es wieder Fragen, die erforscht werden wollen. Der stellvertretende Schulleiter Michael Strangmann ließ es sich nicht nehmen, bei der Feier dabei zu sein und die Urkunden mit einem Glückwunsch zu überreichen. Wer weiß, vielleicht wird im nächsten Jahr gleich weitergeforscht, dann zum Thema „Hummeln im Hintern…?“ - was angesichts von Bienen-AG und Ökologie-Projekten bestimmt gut zur PAB passt.
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