Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule

Werther | Borgholzhausen

Mathe einmal etwas anders:  
"Von weiten Känguru-Sprüngen und Känguru-Akrobatik"
Der Förderverein unserer Schule hat in diesem Jahr 85 Schüler*innen vom Standort Borgholzhausen die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb der Mathematik ermöglicht: Am 3. Donnerstag im April war es wieder so weit, eine gute Stunde Knobeln war angesagt. Die Teilnahmegebühr hatte der Förderverein bezahlt, auch für die Schüler*innen vom Standort Werther.  
Alle Schüler*innen des 5. Jahrgangs und 5 Schüler*innen aus dem 6. Jahrgang, die schon im Vorjahr dabei waren, versuchten eifrig die Aufgaben zu lösen. Dabei war räumliches Vorstellungsvermögen genauso gefragt wie logisches Denken, oder es gab Sudoku-ähnliche Aufgaben zu lösen.  
Alle Schüler*innen erhielten eine Urkunde, aus der die von ihnen erreichte Punktzahl hervorging. Außerdem gab es für alle ein Knobelspiel mit dem schönen Namen „Känguru-Akrobaten“. Zusätzliche Ehrungen gab es auch für einzelne Schüler*innen: So wurde z.B. die Schülerin mit den meisten richtig gelösten Aufgaben „am Stück“ – also ohne Auslassungen – mit einem T-Shirt für den "weitesten Känguru-Sprung" ausgezeichnet.  
Für das nächste Jahr wissen damit viele Schüler*innen, wie man Känguru-Akrobatik betreibt, und werden hoffentlich wieder dabei sein, wenn es neue Knobelaufgaben zu lösen gibt.  
Die Bilder zeigen die Schüler*innen aus den Klassen La Vida und Amazonas nach der Urkundenverleihung.  

Fotos Kanguru 2024 B

„Wer rastet, der rostet“ – so lautet das Motto des diesjährigen NRW-weiten Wettbewerbs „bio-logisch“ für Lernende der 5. bis 10. Klasse. Dass sie noch nicht eingerostet sind, haben alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 Dragonfly der PAB Gesamtschule in Werther gezeigt, denn sie haben im Naturwissenschaftsunterricht alle vier Aufgaben des Wettbewerbs bearbeitet. Dabei haben die Lernenden herausgefunden, wie wichtig es ist nicht nur körperlich, sondern auch geistig in Bewegung zu bleiben, um nicht „einzurosten“.

Wie jedes Jahr mussten bei dem Wettbewerb verschiedene Aufgabentypen bearbeitet werden. Sportler wie Phil freuten sich, dass sie als Hausaufgabe eine Woche lang jeden Abend Liegestütze machen sollten. Überrascht stellten sie fest, wie sehr sie sich schon in der einen Woche verbessert haben. Ob das auch fürs Vokabellernen gilt? Unser Versuch zeigt ja, auch lernen kann man trainieren und durch Bewegungspausen verbessern.

Svea und Finja freuten sich hingegen mehr über die zweite Aufgabe, denn die wurde im Technikraum der PAB bearbeitet. „Zum Glück unterrichtet unsere Naturwissenschaftslehrerin auch Technik“, freuen sie sich, „denn wir sollten das Modell eines menschlichen Armes mit Alltagsgegenständen nachbauen. Das Modell soll zeigen, wie Knochen, Sehnen und Muskeln bei Bewegungen zusammenarbeiten.“ Alle 28 Dragonflies haben im Technikraum gesägt und gebohrt, geknobelt und gebastelt. Ihre Ergebnisse haben sie mit Fotos und einem Erklärungstext dokumentiert.

Für ihre herausragende Bearbeitung haben am Donnerstag, den 4.12.2025 Phil Altenhöner, Jana Dyck, Bo Freiberger, Finja Hiemer, Svea Otte und Elif Öztürk in einer kleinen Feierstunde vom Schulleiter Herrn Strangmann ihre Urkunden überreicht bekommen. Für 2026 bleibt zu hoffen, dass sie wieder mitmachen, wenn es heißt: „Das interessiert mich nicht die Bohne – oder doch?“

biologisch 2025

1 biologisch2023

Beim Schülerwettbewerbes "bio-logisch" war auch dieses Jahr wieder die PAB-Gesamtschule mit dabei. Für einen Schüler gab es sogar eine besondere Einladung.

Um die Biologie-Kenntnisse in Sachen Vogelkunde zu erweitern, gab es für die Schülerinnen und Schüler, die aus zehn Schulen in ganz OWL auf das Gut Bustedt gekommen waren, zunächst einen theoretischen Input zu Frei-, Nischen- und Höhlenbrütern. Anschließend waren die jungen Teilnehmer handwerklich gefordert. Schließlich galt es, mit Holz, Hammer und Nägeln einen Nistkasten für Höhlenbrüter zu bauen. Darüber hinaus bestand die Gelegenheit, selbst noch einmal mit dem Fernglas auf die Pirsch zu gehen und heimische Vögel zu beobachten. Ein ebenso abwechslungsreicher wie interessanter Vormittag also.

Herzlichen Glückwunsch, Jalte! 

 

Bio-logisch Wettbewerb an der PAB- Gesamtschule: 21mal „Hummeln im Hintern“
Beim diesjährigen NRW-weiten Wettbewerb bio-logisch für Lernende der 5. bis 10. Klasse ging es um ganz besondere Insekten: Die Hummeln. An beiden Standorten der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule wurde fleißig gezeichnet, geplant und geforscht. Insgesamt haben 21 Lernende ihre Ergebnisse eingereicht und wurden mit einer feierlichen Urkundenverleihung geehrt. Für drei Schülerinnen war es bereits die zweite Ehrung: Sie hatten einen der Hauptpreise gewonnen, die Teilnahme am Regionaltag. In diesem Jahr fand diese besondere Veranstaltung in Bielefeld im Naturkundemuseum statt, wo es ganz praktisch und intensiv um Insekten ging.
Eine der Aufgaben im Wettbewerb war es herauszufinden, wie genau die Gestalt von Insekten eigentlich bekannt ist. Dass Hummeln 6 Beine haben, war den meisten Befragten bekannt. Aber in einer Skizze einzuzeichnen, wo diese Beine am Körper genau sind, war da schon eine größere Herausforderung. Diese Befragung wurde mit Mitschülern, Familien oder sogar der Nachbarschaft durchgeführt, so dass der Wettbewerb einen kleinen aber feinen Beitrag zur Allgemeinbildung leistete.

 

 

Die Zwiebel – vielseitig betrachtet: Nicht nur Äpfel können den Arzt fernhalten.


Das englische Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away” (frei übersetzt: Ein Apfel am Tag hält den Arzt von Dir fern)  könnte von den Schülerinnen und Schülern der PAB-Gesamtschule umgeschrieben werden: „An onion a day keeps the doctor away“ (Eine Zwiebel macht den Arztbesuch ebenfalls überflüssig.)

Beim diesjährigen Wettbewerb „bio-logisch“ stand die Zwiebel im Mittelpunkt. Auch nicht Eingeweihte konnten es deutlich riechen, dass an den Objekten fleißig geforscht wurde: Die Bio-Sammlung in Werther war mit zahlreichen Zwiebeln zur Untersuchung zeitweise am geruchlichen Limit. Es wurde geschnitten, ausgedrückt, Zwiebelscheiben in Zucker eingelegt und Vieles mehr – alles im Dienste der Wissenschaft.


Zuerst ging es um die Frage, wie eine Zwiebel eigentlich wächst. Dafür wurden im Frühling einige etwa gleich große Zwiebeln gepflanzt und einen Monat lang jede Woche eine davon genauestens untersucht, so dass viele Wachstumsstadien zum Vergleich vorlagen.